Die Arbeiten beim Kreuzungsumbau B21b/B60 im Zuge des Bauvorhabens „Ringschluss Wiener Neustadt“ schreiten zeit- und planmäßig voran. Nach dem Abbruch des bestehenden Kreisverkehrs, der Herstellung der zukünftigen Entwässerungseinrichtungen und der notwendigen Leitungsverlegungen wird derzeit das Kreuzungsplateau, einer der am stärksten belasteten Bereiche im Straßenverkehr, in Betonbauweise errichtet.
Vorteile der Betondecke im Kreuzungsbereich
Der Bau einer Betondecke ist ein aufwändiger Prozess, bei dem viele Arbeitsschritte genau aufeinander abgestimmt werden müssen. Von der Vorbereitung des Untergrunds bis zur fertigen Oberfläche ist Präzision entscheidend. Das Ergebnis ist eine langlebige und robuste Fahrbahn, die den täglichen Belastungen über viele Jahrzehnte standhalten wird. Neben ihrer Langlebigkeit und Belastbarkeit wird die Betondecke aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Spurrinnen im Kreuzungsbereich gewählt.
Herstellung der Betondecke
Damit der Beton die richtige Form erhält, werden seitlich Schalungen aufgestellt. Sie dienen als Begrenzung der einzelnen Felder der Betondecke. In diese abgeschalten Felder wird der Beton gleichmäßig eingebracht und händisch geglättet. Nach dem Glätten erhält die Betondecke durch maschinelles Auskehren eine spezielle Oberflächenstruktur. Diese sogenannte Waschbetonoberfläche verbessert die Griffigkeit der Straße und sorgt für mehr Sicherheit – besonders bei Regen oder im Winter. Zusätzlich werden in regelmäßigen Abständen Fugen eingeschnitten. Sie ermöglichen dem Beton, sich bei Temperaturänderungen auszudehnen oder zusammenzuziehen, ohne dass Schäden entstehen.
Der Kreuzungsumbau B21b/B60 soll im Juli 2026 abgeschlossen werden.



