Die Lärmschutzarbeiten entlang der neuen Trasse schreiten zügig voran. Die Mehrheit der Fundamente ist bereits hergestellt, und die ersten Wandabschnitte sind komplett montiert.
Umfassender Lärmschutz für die Anrainer ist ein zentrales Element des Projekts. Insgesamt schirmen künftig zwei lange Wandabschnitte die Trasse ab:
- Westseite: Durchgehende Lärmschutzwand mit einer Höhe von 4,0 bis 4,5 Metern.
- Ostseite: Lärmschutzwand auf mehr als zwei Dritteln der Strecke mit Höhen zwischen 2,5 und 4,5 Metern.
Moderne Technik für stabilen Halt
Als Fundament dienen rund 1.500 Stahl-Rammrohre, die mit einer Spezialmaschine durch Vibration oder Schläge tief in den Boden getrieben werden. Sie halten die spätere Lärmschutzwand sicher und leiten Kräfte in den Boden ab. Nach dem exakten Einheben der Stahl-Steher wird das Rammrohr mitsamt Stehern ausbetoniert. Zwischen die Steher werden die einzelnen Elemente eingesetzt: Den unteren Abschluss bildet ein robuster Betonsockel, auf den die eigentlichen Wandelemente aufgesetzt werden. Zum Einsatz kommen hochwertige Elemente aus Aluminium und Holzbeton – hergestellt von namhaften niederösterreichischen Unternehmen. Eine unabhängige Prüfanstalt kontrolliert nach dem Einbau vor Ort, ob alle behördlichen Vorgaben zur Schalldämmung exakt eingehalten werden.
Farbkonzept im Einklang mit den Gemeinden
Die Optik wurde gemeinsam mit den Standortgemeinden abgestimmt: Die nördliche Hälfte des Ringschlusses erhält abgestufte Grüntöne, während die südliche Hälfte in warmen Gelb- und Sandtönen gestaltet wird.



